Norman Reedus

Die fünfte Staffel ist gerad zu Ende und hallt bei der Fangemeinde nach. Aber nicht nur den Fans bleibt die Staffel in Erinnerung. Auch Norman Reedus wird sich noch lange daran erinnern. Insbesondere eine Szene bereitet dem Serien-Protagonisten noch immer Gänsehaut.

"Mir hat es gefallen, als wir in der Scheune waren. Yeah, wir waren in einer Scheune, wir wurden von Beißern überrannt und der Sturm brach herein" , schwelgte Norman Reedus in Erinnerungen als er im Gespräch mit „The Wrap“ seine Liebling Szene der fünften Staffel Revue passieren ließ. Besonders gefallen hätte ihm die Szene da sich die Hoffnungslosigkeit der Charaktere auf einen dramatischen Höhepunkt zuspitzte. "Wir waren an einem zerrütteten Punkt in unserer Geschichte angekommen. Jeder war niedergeschlagen, am Verhungern, kurz davor vor Durst zu sterben und zusammengeprügelt."

Abgespielt hat sich diese scheinbar aussichtslose Situation kurz nachdem die Gruppe den Verlust von Tyrese und Beth, verkraften mussten und die Hoffnung, die Zombie-Apokalypse zu überleben, immer geringer wurde. Umso mehr habe es Norman Reedus imponiert, dass die "The Walking Dead"-Helden auch in dieser schwierigen Situation, die Köpfe nicht hängen ließen, sondern mit vereinten Kräften an einem Strang zogen und gemeinsam gegen die Beißer vorgingen. "Jeder kam irgendwie zusammen, um diese Beißer davon abzuhalten, reinzukommen. Es war ein sehr gewaltiger Moment." Diese Form der Solidarität zwischen den unterschiedlichsten Charakteren wäre es auch, die laut Reeuds "The Walking Dead" letztendlich ausmachen würde. "Ich denke, das fasst uns als Familie und als Gruppe zusammen."